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Was ist Qualitätssicherung in der IT?

Alexander Stasiak

13. Jan. 20204 Min. Lesezeit

Quality Control

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung?

  • Softwarequalität in der IT – geschäftliche Vorteile

  • FAQs zu quality assurance in information technology

Hast du dich schon einmal beim Login in eine E‑Scooter‑Verleih‑App wegen einer merkwürdigen Fehlermeldung festgefahren oder dich über eine richtig schlechte User Experience (UX) bei einem Steuerformular geärgert? Oder hast du gemerkt, dass ein Kauf auf einem Gerät, auf dem der Onlineshop eigentlich funktionieren sollte, plötzlich Probleme macht? Genau dann spürst du mangelhafte Qualitätssicherung in der IT. Und wann begegnest du guter? Zum Beispiel auf der Website dieses perfektionistischen Unternehmens, auf der du gerade diesen Blog liest – jedes Detail ist präzise ausgerichtet und für alle gängigen Geräte optimiert.

Fehlerhafte kommerzielle Software kann zwar etwas Traffic kosten oder die Kundenbindung verringern, aber Fehler im Code ernsthafter Industrie- oder Militäranwendungen haben weit gravierendere Folgen. Softwarepannen haben bei Banken und Airlines Chaos ausgelöst, Schäden in Milliardenhöhe verursacht und verheerende Störungen herbeigeführt. 

Um solche Vorfälle zu verhindern und ein dauerhaft hohes Qualitätsniveau sicherzustellen, wird Qualitätssicherung in die Softwareentwicklung eingebettet. Bei Startup Development House sind Quality‑Assurance‑Prozesse fest im Workflow verankert, und das QA‑Team wahrt die definierten Standards mit manuellen und automatisierten Testmethoden.

Was ist Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung?

Qualitätssicherung (QA) umfasst alle projektbezogenen Aufgaben: von der Zusammenarbeit mit dem Kunden über die Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten (Projektmethodik, Kommunikation, Zeitpläne, Tools) bis hin zur Definition von Anforderungen und der Produktlebenszyklen. QA bezieht alle Teammitglieder ein und gibt ihnen die Möglichkeit, die Definition von Qualität zu gestalten und festzulegen (die nicht zwangsläufig Perfektion bedeuten muss). Alles hängt vom Projektrahmen und seinem Business Value ab. Man kann also sagen: Der QA‑Prozess zielt darauf ab, Fehler im gesamten Softwareentwicklungsprozess zu verhindern.

Quality Control hingegen hat einen eher disruptiven Charakter – wir suchen mit unterschiedlichen Teststufen und -arten nach Fehlern in zuvor sorgfältig entwickelten Produkten.

Die erste Frage lautet: Welche Qualität erwartest du? Die spontane Antwort wäre: die beste! Klar. Aber ist das wirklich immer die beste Antwort? Muss ein Kuchen immer der süßeste sein? Und ein Auto das schnellste? Nicht unbedingt. Die geforderte Qualität kann niedriger sein, wenn ein Produkt sehr innovativ ist und sein Erfolg noch ungewiss. Wenn wir jedoch ein bestehendes Produkt refaktorisieren oder ein Legacy‑System ablösen, sollten wir den höchstmöglichen Qualitätsstandard im Code anstreben.

Qualitätssicherung in der Informationstechnologie ist ein ganzheitlicher Ansatz, der den gesamten Entwicklungsprozess umfasst. Dazu gehören zentrale Prozesse wie die Einhaltung von Standards, gründliche Reviews von Anforderungen, Design und Code, Softwareinspektionen, rigoroses Testen sowie Managementaufgaben wie Konfigurationsmanagement und kontinuierliche Prozessverbesserung.

Im Kern dreht sich die Qualitätssicherung in der IT um die sorgfältige Verifikation und Validierung von Produkten in unterschiedlichen Phasen ihres Lebenszyklus. Dieser facettenreiche Ansatz stellt sicher, dass das Endprodukt vordefinierte Standards erfüllt und die festgelegten Anforderungen abdeckt.

Ein Schwerpunkt innerhalb der Qualitätssicherung ist das Produkttesten, das eine strategische Planung und Ausführung durch erfahrene Fachleute verlangt. Testaktivitäten sind ein zentraler Bestandteil der Qualitätssicherung: Sie helfen, Defekte zu identifizieren und zu beheben und sorgen so für Zuverlässigkeit, Funktionalität und Performance des Endprodukts. Tests finden in verschiedenen Phasen statt – von der frühen Entwicklung bis zur finalen Veröffentlichung –, um Probleme möglichst früh zu entdecken und zu adressieren.

Darüber hinaus geht Qualitätssicherung über reines Testen hinaus: Sie bedeutet die systematische Einhaltung von Standards, Richtlinien und Best Practices über den gesamten Entwicklungslebenszyklus hinweg. Dazu gehören sorgfältige Reviews von Anforderungen, Design und Code durch funktionsübergreifende Teams, um Konsistenz, Genauigkeit und die Übereinstimmung mit den Projektspezifikationen sicherzustellen.

Zusätzlich umfasst Qualitätssicherung Managementprozesse wie das Konfigurationsmanagement, das die Integrität und Konsistenz des sich weiterentwickelnden Softwaresystems erhält. Ebenso gehört das Bekenntnis zur kontinuierlichen Prozessverbesserung dazu: Methoden werden verfeinert und Lessons Learned genutzt, um Effizienz und Produktqualität zu steigern.

Kurz gesagt: Qualitätssicherung in der IT ist ein umfassendes Rahmenwerk, das jede Facette der Entwicklung durchdringt. Durch strenge Standards, gründliche Reviews und robuste Testverfahren dient sie als essentielle Schutzschicht gegen Fehler – und stellt die Auslieferung hochwertiger, verlässlicher und konformer IT‑Produkte sicher.

Werfen wir einen Blick auf den QA‑Ansatz in der Softwareentwicklung

Am Anfang steht die 

Anforderungsaufnahme. 

Dabei kommen drei Rollen zusammen: ein Business Analyst (der die Business‑Kontexte am besten kennt), ein Entwickler und ein QA‑Tester. Das Ergebnis der Zusammenarbeit dieser Three Amigos (so von Matt Wynne genannt) sind User Stories. Sie beschreiben in Form von Texten und Akzeptanzkriterien exakt, was geliefert werden soll. Der Beitrag des QA‑Testers in dieser Phase besteht darin, die richtigen Fragen zu stellen, etwa: „Warum braucht der Kunde diese Funktionalität?“ oder „Gibt es Mockups?“

Dann folgt die 

Umsetzung der Anforderungen (Development‑Phase).

Diese Phase bietet viele Möglichkeiten, die Softwarequalität zu erhöhen – angefangen bei der Wahl passender Entwicklungspraktiken (AGILE/SCRUM oder andere) sowie weiterer QA‑bezogener Praktiken: Unit‑Tests*, Code Review* und Integrationstests*.

Die letzte Phase wird von QA‑Aktivitäten und Testern dominiert

Testphase.

Hier geht es um Validierung/Verifikation der Software gegenüber den definierten Anforderungen sowie um nichtfunktionale Tests: Performance, Security. Es gibt drei Testmethoden: manuelles Testen, automatisiertes Testen und eine Mischform. Beim derzeit sehr verbreiteten manuellen Testen läuft der Tester alle Testfälle eines Szenarios durch, sammelt Daten und erstellt einen Abschlussbericht – mühsam und zeitaufwendig. Beim automatisierten Testen übernehmen Tools und Skripte die Ausführung; Daten und Reports werden automatisch erzeugt. Dazwischen liegt das halbautomatische Testen: Die Tests laufen automatisiert, aber die gesamte Testumgebung wird manuell aufgesetzt.

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Softwarequalität in der IT – geschäftliche Vorteile

Nachdem du die grundlegenden QA‑Prinzipien und Testarten kennst, stellt sich die Frage:

Warum lohnt sich Qualitätssicherung?

Erstens: Wenn der QA‑Prozess von Anfang an – also bereits zu Beginn des Software Development Lifecycle – sauber aufgesetzt ist, spart er viel Geld bei der Behebung von Fehlern, die sonst erst im laufenden Betrieb auffallen würden. Faustregel: Je später ein Bug entdeckt wird, desto teurer ist seine Behebung.

Zweitens: Ein durchdachter QA‑Prozess ermöglicht ein wirksames Qualitätsmanagement des Produkts. Er hilft zu prüfen, ob ein neues Feature oder Release mit bereits produktiven Versionen kompatibel ist. Niemand will, dass eine Software nach einem Upgrade nicht mehr funktioniert. Solch ein fehlerhaftes Update kann den Ruf eines Unternehmens massiv schädigen – wie etwa die British‑Airways‑IT‑Panne im August 2019, als ein Systemausfall über 100 Flugstreichungen und mehr als 200 Verspätungen verursachte. 

Unbestritten ist: Projektqualität ist entscheidend für einen erfolgreichen Launch oder ein gelungenes Upgrade. Ein Quality‑Management‑Plan identifiziert die Qualitätsanforderungen und gibt allen Stakeholdern klare Leitlinien an die Hand, um ein Produkt in hoher Qualität zu liefern – so wie das, das du gerade liest (ohne zu prahlen).

Wenn du unseren Artikel spannend fandest, teile gern deine Erfahrungen mit Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung!


Um die exakte Wortgruppe „quality assurance in information technology“ im FAQ‑Bereich des Artikels „What is Quality Assurance in IT?“ mehrfach einzubinden, hier einige Vorschläge:

FAQs zu quality assurance in information technology

1. Welche Rolle spielt quality assurance in information technology in der Softwareentwicklung? 

quality assurance in information technology ist in der Softwareentwicklung zentral, weil sie Zuverlässigkeit und Funktionalität der Software sicherstellt. Sie umfasst eine Reihe von Praktiken und Verfahren, die darauf abzielen, die Qualität während des gesamten Entwicklungszyklus zu prüfen und zu verbessern.

2. Wie wird quality assurance in information technology in den Entwicklungsprozess integriert? 

Die Integration von quality assurance in information technology in den Entwicklungsprozess erfolgt über systematische Praktiken wie regelmäßige Code Reviews, Continuous‑Integration‑Tests und eine enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und QA‑Profis. So werden Qualitätschecks von Anfang an fest im Entwicklungsablauf verankert, statt als nachträglicher Schritt zu erfolgen.

3. Welche Beispiele zeigen, wie quality assurance in information technology den Projekterfolg beeinflusst? 

Bei quality assurance in information technology zeichnen sich erfolgreiche Projekte durch rigorose Testprotokolle, klare Dokumentation von Standards und Prozessen sowie ein proaktives Identifizieren und Adressieren potenzieller Probleme aus. Das führt zu stabilerer, benutzerfreundlicherer und sichererer Software.

4. Was sind die neuesten Trends in quality assurance in information technology?

Aktuelle Trends in quality assurance in information technology sind der verstärkte Einsatz automatisierter Testtools, ein größerer Fokus auf Security‑ und Vulnerability‑Tests sowie der Einsatz von AI und Machine Learning, um Qualitätsrisiken effizienter vorherzusagen und zu erkennen.

5. Wie unterscheidet sich quality assurance in information technology in Agile‑Umgebungen? 

In Agile‑Umgebungen ist quality assurance in information technology iterativer und flexibler. Es wird kontinuierlich getestet und Feedback eingeholt, sodass sich Anforderungen und erkannte Probleme schnell in Verbesserungen umsetzen lassen.

6. Welche Bedeutung hat quality assurance in information technology im Kontext der Softwareentwicklung?

quality assurance in information technology ist entscheidend, um Zuverlässigkeit, Funktionalität und die Gesamtqualität eines Softwareprodukts sicherzustellen. Sie umfasst systematische Praktiken, die auf Prüfung und Verbesserung über den gesamten Entwicklungslebenszyklus ausgerichtet sind.

7. Wie wird quality assurance in information technology für optimale Ergebnisse in den Softwareentwicklungsprozess eingebettet?

Die Einbettung von quality assurance in information technology umfasst Praktiken wie regelmäßige Code Reviews, Continuous‑Integration‑Tests und die enge Zusammenarbeit von Entwicklern und QA‑Teams. Dadurch werden Qualitätsprüfungen in allen Entwicklungsphasen verankert.

8. Welche Beispiele zeigen, wie quality assurance in information technology zum Projekterfolg beiträgt?

quality assurance in information technology trägt durch strikte Testprotokolle, klare Dokumentation von Standards und Verfahren sowie die proaktive Identifikation und Lösung potenzieller Probleme zum Erfolg bei. Ergebnis: stabilere, nutzerfreundlichere und sicherere Software.

9. Welche aktuellen Trends in quality assurance in information technology prägen die Branche?

Aktuelle Trends in quality assurance in information technology umfassen den Einsatz automatisierter Testtools, einen erhöhten Fokus auf Security‑ und Schwachstellentests sowie die Integration von AI und Machine Learning, um potenzielle Qualitätsprobleme effizienter vorherzusagen und zu identifizieren.

10. Wie unterscheidet sich quality assurance in information technology in Agile‑Umgebungen von traditionellen Ansätzen?

In Agile‑Umgebungen ist quality assurance in information technology stärker iterativ und flexibel: Es wird fortlaufend getestet und Feedback eingeholt, sodass schnelle Anpassungen und Verbesserungen bei geänderten Anforderungen oder identifizierten Issues möglich sind.

11. Welche konkreten Praktiken fallen im Softwareentwicklungslebenszyklus unter quality assurance in information technology?

quality assurance in information technology umfasst u. a. die Einhaltung von Standards, Reviews von Anforderungen, Design und Code, Softwareinspektionen, Tests in verschiedenen Phasen sowie Managementprozesse wie Konfigurationsmanagement und kontinuierliche Prozessverbesserung.

12. Wie kann quality assurance in information technology teure Bugfixes in der Softwareentwicklung verhindern?

Ein frühzeitig und gut implementierter Prozess der quality assurance in information technology hilft, Probleme rechtzeitig zu erkennen und zu beheben, bevor sie eskalieren. Frühe Fehlererkennung reduziert die Gesamtkosten späterer Bugfixes deutlich.

13. Welche Rolle spielt Quality Control im übergeordneten Rahmen von quality assurance in information technology?

Quality Control hat innerhalb von quality assurance in information technology einen eher „störenden“ Charakter: Sie konzentriert sich darauf, Fehler in bereits entwickelten Produkten durch verschiedene Teststufen und -arten aufzudecken. Damit ergänzt sie den präventiven Ansatz der Qualitätssicherung.

14. Warum ist die frühe Einbindung von quality assurance in information technology im Entwicklungsprozess so wichtig?

Eine frühe Einbindung von quality assurance in information technology ermöglicht es, potenzielle Probleme proaktiv zu erkennen und zu verhindern – und stellt sicher, dass die Software über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg vordefinierte Standards und Anforderungen erfüllt.

15. Wie trägt quality assurance in information technology zu den geschäftlichen Vorteilen eines Softwareprodukts bei?

quality assurance in information technology spart Kosten bei Bugfixes, sorgt für effektives Qualitätsmanagement des Produkts und schützt den Ruf des Unternehmens. Ein klar definierter QA‑Prozess führt zur Auslieferung hochwertiger und verlässlicher Software.

Veröffentlicht am 13. Januar 2020

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Alexander Stasiak

CEO

Digital Transformation Strategy for Siemens Finance

Cloud-based platform for Siemens Financial Services in Poland

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