Was ist ein Softwarehaus?
Filip Stopa
08. Sept. 2021・4 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
Was macht ein Softwarehaus?
Verantwortlichkeiten
Zusätzliche Services
Das richtige Softwarehaus wählen
Definieren Sie Ihren Softwarebedarf
Portfolio prüfen
Kunden des Unternehmens kontaktieren
Vertrauensvolle Kommunikation
Interne (Inhouse-)Softwareentwicklung
Skalierung
Ihr Softwareentwicklungsteam managen
Zeit ist Geld
Teil-Outsourcing
Der Startup-Ansatz
Ein Softwarehaus ist ein Unternehmen, das digitale Produkte und Services bereitstellt, um die Softwareprodukt- und/oder Projektanforderungen eines Kunden zu erfüllen. Diese Anforderungen variieren je nach Branche, Kundentyp und Geschäftsmodell.
Produkte und Services können lizenz- oder abonnementsbasiert bereitgestellt werden – häufig als 'Software as a Service' (SaaS) bezeichnet – oder zur Umsetzung einer maßgeschneiderten Softwareplattform entwickelt werden.
Was macht ein Softwarehaus?
Verantwortlichkeiten
Neben den üblichen Aufgaben wie Coding und Entwicklung in einem Projekt kann ein Softwarehaus – je nach Erfahrung und Tiefe der Kundenbeziehungen – ein breiteres Spektrum an Verantwortlichkeiten und Pflichten übernehmen.
In der Regel bieten reifere Unternehmen ein größeres, standardisiertes Serviceportfolio an, während sich jüngere Firmen mit kleinerem Team vor allem auf Qualität und schnelle Durchlaufzeiten konzentrieren.
Zusätzliche Services
Erfahrene Softwarehäuser bieten häufig wertsteigernde Leistungen vor, während oder nach der Coding-Phase an:
Design-Erstellung
Scope-Analyse
Planung/Durchführung von Testreihen
Research zur Validierung von Annahmen
Wartung & Support
Research zum Product-Market-Fit
Validierung der Marktstrategie
Diese zusätzlichen Leistungen können entscheidend sein, wenn es darum geht, die richtige Partnerschaft für Ihr Softwareentwicklungsprojekt zu wählen.
Das richtige Softwarehaus wählen
Bei über einer halben Million IT-Unternehmen allein in den USA (ganz zu schweigen vom Rest der Welt) ist es schwierig, diese Firmen klar zu kategorisieren oder allgemeingültige Definitionen zu formulieren. Da der IT-Sektor von Natur aus über Innovation verbessert, entwickelt er sich ständig weiter – immer mit dem Ziel, die Services zu optimieren, die unseren Arbeitsalltag prägen.
Definieren Sie Ihren Softwarebedarf
Als erste Empfehlung sollten Geschäfts- und Projekteigner ihre Bedürfnisse klar definieren. Das bedeutet nicht, dass Sie sofort technische Dokumentation erstellen müssen, aber Ihre Erwartungen sollten klar formuliert und mit allen Stakeholdern abgestimmt sein. Wie erwähnt, ist der angestrebte Typ der IT-Software ein guter Startpunkt; oft folgt dann eine Art Reverse Engineering.
Portfolio prüfen
Wenn Ihr Ziel ein moderner, traffic-starker Onlineshop ist, sollten Sie nach einem Unternehmen mit E-Commerce-Erfahrung suchen. Benötigen Sie hingegen ein System, um Informationen zu Ihren Kunden zu speichern und zu verwalten, ist CRM-Expertise relevanter.
Geht es um Unternehmensfinanzen und Ressourcenverwaltung, sind ERP- oder Buchhaltungssysteme zu implementieren.
Und wenn Sie ein Startup sind und ein Tool entwickeln möchten, das es so noch nicht gibt ... Nun, individuelle Softwareentwicklung erfordert viel technisches Können – getragen von einem unvoreingenommenen, dynamischen Team, das bei Bedarf schnell umschwenken kann.
Kunden des Unternehmens kontaktieren
An diesem Punkt ist es sinnvoll, Ihre Suche auf Softwarehäuser einzugrenzen, die Erfahrung mit Partnern in Ihrem Markt und Land haben. Ein grundlegendes Verständnis Ihrer täglichen Herausforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen kann die weitere Projektkommunikation deutlich erleichtern.
Pro-Tipp: Sollte das Unternehmen auf Ihre Anfrage nicht reagieren oder Sie davon abhalten, Kontakt zu anderen Kund:innen dieses Softwarehauses aufzunehmen, ist es Zeit, weiterzuziehen.
Vertrauensvolle Kommunikation
Nichtsdestotrotz sollten Sie nicht zögern, Gespräche mit einem Softwarehaus anzustoßen. Zum einen erkennen Sie so, welches Kommunikationsniveau und welches gegenseitige Verständnis für Herausforderungen möglich ist; zum anderen, wie verfügbar das Team ist, um Ihr Projekt zu übernehmen.
Da Softwareentwicklung so rasant wächst, gibt es einen zunehmenden Ressourcenengpass bei Softwarehäusern, der in vielen Fällen die Projektvorlaufzeiten beeinflussen kann.
Interne (Inhouse-)Softwareentwicklung
Vielleicht erscheint es Ihnen einfacher, Entwickler intern einzustellen – und auch wenn das manche bestreiten, bleibt es eine Option. Große Player wie Uber oder Facebook stellen routinemäßig eigene Engineer-Teams ein, die oft den Großteil ihrer Belegschaft ausmachen.
Skalierung
Allerdings bleibt die Frage der Skalierbarkeit. Mitunter erreicht das Wachstum eines Unternehmens eine kritische Größe, für die kein Softwarehaus ausreichende Ressourcen oder Services bereitstellen kann. Erst dann sollte es nötig sein, eigene Entwicklerinnen und Entwickler einzustellen. Wenn Ihr Unternehmen jedoch gerade erst startet und Sie nicht sofort internationale Größe anstreben, lohnt es sich, die Vorteile des Outsourcings digitaler Projekte an Softwareunternehmen zu kennen.
Ihr Softwareentwicklungsteam managen
Vielleicht die wichtigste Unterstützung, die Ihnen ein ergänzendes Softwarehaus bieten kann, betrifft das Management eines Softwareentwicklungsteams. Ohne oder mit wenig Vorerfahrung ein Entwicklerteam durch den Entwicklungsprozess zu führen, ist ein unnötiges Risiko.
Auch Beziehungen sind entscheidend. Pflegen Sie eine offene und flexible Beziehung zur oder zum zuständigen Project Manager, damit technische bzw. organisatorische Hürden zeitnah gemeldet und in verständlicher Sprache kommuniziert werden. So können Sie Probleme besser aus der Perspektive Ihres Geschäfts adressieren.
Zeit ist Geld
Es gibt weitere Vorteile guten Entwicklungsmanagements: Ein Inhouse-Team oder beauftragte Freelancer können pro Kopf günstiger sein. Und bei guter Führung lassen sich Verzögerungen (oder gar Projektabbrüche) vermeiden, die sonst häufig aus mangelnder IT- bzw. Team-Management-Erfahrung resultieren.
Teil-Outsourcing
Besonders beliebt – vor allem bei Unternehmen und Startups mit solider Softwareerfahrung – ist es, Services teilweise auszulagern, die eng mit den internen Ressourcen zusammenarbeiten.
Oft werden in einem solchen Setup beide Teams als eines betrachtet, wobei das interne Team regelmäßig bestimmte Tasks oder Backlog-Items an die externe Ressource delegiert. Der Fortschritt wird dann im Rahmen von Scrum (oder einem anderen) Framework berichtet – mit verlässlicher täglicher Kommunikation. Das kann ein äußerst effektiver, risikoarmer Ansatz sein, insbesondere wenn eine schnelle Umsetzung gefragt ist.
Der Startup-Ansatz
Obwohl der Begriff Startup bereits in den 90ern aufkam, hat sich seine klarere, formalisierte Bedeutung erst in den letzten Jahren herausgebildet. Reifere Startups haben seither ein besseres Verständnis dafür ermöglicht, wie sich disruptive Technologien entwickeln und wachsen, und dadurch deutlicher gemacht, welche idealen Chancen bestehen.
Damit haben sie die Vorstellung von zwingend hohen Budgets entkräftet und diese durch effiziente Wege ersetzt, mit denen sich individuelle Ideen in die Welt tragen lassen.
Wir bei Startup House sind überzeugt, dass sich dieser Startup-Ansatz auf jede Art von neuem, disruptivem Business anwenden lässt. Er fördert großartige Ideen und belohnt sowohl harte Arbeit als auch Neugier.
Startup House ist ein europäisches Softwarehaus mit Hauptsitz in Warschau, Polen. Seit unserer Gründung 2015 ist es unsere Mission, unsere Leistungen in der individuellen Softwareentwicklung kontinuierlich weiterzuentwickeln, um Startups bestmöglich dabei zu helfen, ihre Ideen zum Leben zu erwecken.
Wenn Sie entsprechende Ideen haben und Unterstützung bei der optimalen Entwicklung und Umsetzung benötigen, schreiben Sie uns gerne an hello@start-up.house
Digital Transformation Strategy for Siemens Finance
Cloud-based platform for Siemens Financial Services in Poland


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